KI-Suchen nennen Betriebe, deren Website eine Frage klar beantwortet, deren Fakten überall gleich sind und über die andere Seiten schreiben. Für Dienstleister heißt das: Kundenfragen auf der Website direkt beantworten, Leistungen und Einzugsgebiet eindeutig nennen, strukturierte Daten einbauen, Google-Profil und Verzeichnisse pflegen und Bewertungen sammeln.
Was sich gerade ändert
Ein Kunde mit Wasserschaden im Bad hat bisher „wasserschaden sanierung augsburg“ gegoogelt und sich durch zehn Ergebnisse geklickt. Heute fragt ein wachsender Teil ChatGPT, nutzt Gemini auf dem Handy oder liest die KI-Übersicht, die Google über die Suchergebnisse setzt. Die Antwort ist kein Link, sondern ein Absatz mit zwei oder drei Empfehlungen.
Für Betriebe heißt das: Wer in diesem Absatz nicht vorkommt, wird oft gar nicht mehr angeklickt. Und wer vorkommt, hat einen Vertrauensvorschuss, weil die Empfehlung scheinbar neutral ist.
Wie KI-Suchen ihre Antworten bauen
KI-Assistenten erfinden ihre Empfehlungen nicht frei. Für aktuelle Fragen durchsuchen sie das Netz, lesen die passenden Seiten und fassen zusammen. Dabei bevorzugen sie Quellen, die drei Dinge erfüllen:
- Die Frage wird klar beantwortet. Ein Absatz, der in zwei, drei Sätzen sagt, was eine Kernsanierung ungefähr kostet und wovon der Preis abhängt, wird eher übernommen als eine Seite voller Werbesprache.
- Die Fakten sind eindeutig. Welche Leistungen, in welchem Gebiet, seit wann, mit welchen Zertifikaten. Stehen auf der Website andere Angaben als im Google-Profil, wird die KI vorsichtig.
- Andere bestätigen es. Bewertungen, Einträge in Branchenverzeichnissen, Erwähnungen in lokalen Medien oder Fachportalen. Ein Betrieb, über den nur er selbst schreibt, ist für eine KI schwer einzuschätzen.
Das klingt nach SEO, und vieles davon ist SEO. Der Unterschied liegt im Detail: Google bewertet Seiten, KI-Suchen zitieren Absätze.
Was Sie an Ihrer Website ändern sollten
Kundenfragen direkt beantworten. Sammeln Sie die zehn Fragen, die Sie am Telefon am häufigsten hören. Was kostet das? Wie lange dauert es? Muss ich dabei zu Hause sein? Gibt es Förderung? Beantworten Sie jede auf der passenden Leistungsseite, die Antwort im ersten Satz, die Details danach.
Eine Seite pro Leistung. „Unsere Leistungen“ mit zwölf Spiegelstrichen ist für eine KI wenig wert. Eine eigene Seite für Badsanierung, eine für Kernsanierung, eine für Wasserschäden, jeweils mit Ablauf, Preisrahmen und Beispielen, schon eher.
Einzugsgebiet nennen. Schreiben Sie, welche Orte Sie bedienen. „Augsburg, Friedberg, Königsbrunn und im Umkreis von 40 km“ ist eine Angabe, mit der eine KI arbeiten kann. „Regional für Sie da“ nicht.
Strukturierte Daten einbauen. Schema-Markup sagt Maschinen ausdrücklich, was auf der Seite steht: Firmenname, Adresse, Leistungen, Öffnungszeiten, FAQ, Bewertungen. Ihr Webdesigner kann das in wenigen Stunden ergänzen.
Technik nicht vergessen. Schnelle Ladezeit, eine saubere Sitemap, keine Sperren für die Crawler der KI-Anbieter in der robots.txt, wenn Sie gefunden werden wollen. Eine llms.txt als Wegweiser schadet nicht.
Was außerhalb Ihrer Website zählt
Google-Unternehmensprofil. Vollständig, mit Leistungen, Fotos und aktuellen Öffnungszeiten. Googles KI-Übersicht greift für lokale Fragen stark darauf zurück.
Bing Places. Wird oft vergessen. ChatGPT und Copilot greifen für die Websuche unter anderem auf Bing zurück, ein gepflegter Eintrag dort ist deshalb mehr wert, als die geringe Bing-Nutzung vermuten lässt.
Bewertungen. Regelmäßig neue Bewertungen, in denen Kunden die Leistung und den Ort nennen. „Super Badsanierung in Friedberg, pünktlich und sauber“ hilft mehr als fünf Sterne ohne Text.
Gleiche Daten überall. Name, Adresse, Telefonnummer und Leistungen identisch auf Website, Google, Bing und in Verzeichnissen.
Wie Sie messen, ob es wirkt
Klassische Rankings gibt es bei KI-Suchen nicht. Was funktioniert: feste Testfragen. Legen Sie fünf Fragen fest, die Ihre Kunden stellen würden, und stellen Sie sie jeden Monat ChatGPT, Gemini und Googles KI-Übersicht. Notieren Sie, wer genannt wird und welche Quellen angezeigt werden. So sehen Sie nach ein paar Monaten, ob Ihr Betrieb auftaucht und welche Seite die KI dafür nutzt.
Seien Sie misstrauisch, wenn Ihnen jemand Platz eins in ChatGPT verspricht. Die Antworten schwanken von Frage zu Frage und von Woche zu Woche. Versprechen lässt sich eine Website, die eine gute Quelle ist. Mehr nicht.
Und Google Ads?
KI-Sichtbarkeit ist ein langfristiges Projekt, das Wochen bis Monate braucht. Wer jetzt Anfragen braucht, kommt um Google Ads nicht herum. Die beiden ergänzen sich gut: Die Kampagne bringt sofort Anfragen, und die Fragen, die Kunden in Anfragen stellen, sind genau die, die auf die Website gehören. Wie wir beides verbinden, steht auf der Seite GEO-Agentur.
Baut die Landingpages und das Tracking hinter unseren Kampagnen und die Websites unserer Kunden. Mehr über uns

